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Montag, 20. Juli 2009
Unsere Fitness-Co@ch-Sportler schließen nun alle der Reihe nach ihr Training ab. Heute sind es Kati und Sebastian, von denen wir uns verabschieden werden. Beide haben wir die letzten Wochen bei ihrem laufintensiven Training begleitet. Kati hatte sich vorgenommen mit der Vorbereitung des Fitness-Co@ches einen Halbmarathon unter zwei Stunden zu bezwingen. Sebastian wollte zum Abschluss sogar einen Marathon laufen. Unter vier Stunden. So sahen die Ziele unserer beiden Läufer zu Beginn des Trainings aus.
Das Leben hatte mal wieder andere Pläne. Zumindest mit Sebastian: „Ich bin seit vier Wochen krank. Eine Infektion, die nicht näher bestimmt werden kann und auch nicht besser wird.“ Das bedeutet für ihn momentan Schongang und ein unbefriedigender Zwischenstopp für sein Training. Das letzte Mal gelaufen ist er zusammen mit Kati beim Stuttgarter Zeitung-Lauf. Und nach seinem intensiven Training hat er die 21,095 Kilometer fast nicht einmal als Anstrengung empfunden. „Ich war unheimlich fit. Es war ein tolles Gefühl und ich hätte noch ewig weiterlaufen können“ erinnert er sich zurück. Den Halbmarathon ist er vor allem für Kati gelaufen. Um sie zu unterstützen. Denn an diesem Tag wollte sie die zwei Stunden knacken. „Sebastian hat mich mitgezogen und angetrieben. Aber ich habe das Ziel um 44 Sekunden verpasst.“ Nicht zu letzt weil die ersten zwei Kilometer zu langsam waren, wie sie erzählt. Zu viele Läufer auf der Strecke haben ihr Lauftempo eingeschränkt und sie Zeit gekostet, die sie zum Schluss nicht mehr rausholen konnte. „Für mich ist die Zeit aber okay. Ich habe nicht nur meine Grenze kennen gelernt, sondern auch erreicht. Mehr brauche ich nicht.“ Damit hat Kati ihre Halbmarathonpläne erst einmal abgeschlossen. Und ein bisschen froh ist sie auch, dass das Training nun ein Ende hat. „Vier- bis fünfmal Laufen pro Woche ist einfach zu heavy für mich. Ich brauch mehr Abwechslung in meinem Trainingsplan.“
Motivationsschub von Nöten
Die hat sie auch schon umgesetzt und ihr Badminton- und Skigymnastiktraining wieder angefangen. Auf Laufen will sie in Zukunft trotzdem nicht verzichten. Spätestens wenn Sebastian wieder gesund ist. Denn momentan liegt es an Kati Sebastian aufzubauen und zu motivieren. Für ihn ist es eine bittere Enttäuschung, durch seine Krankheit so zurück geworfen zu werden. Aber das Ziel Marathon ist nicht aus den Augen. Er hofft, dass er Ende August wieder mit dem Training starten kann. „Vielleicht laufe ich im Herbst doch noch einen Marathon. Aber nur wenn ich wieder richtig gesund bin. Ich will nichts riskieren.“ Sebastians Wunsch ist also trotz Rückschlag ungebrochen. Und Kati weiß: „Er ist so fit, er schafft das. Daran habe ich keine Zweifel.“
Mittwoch, 1. Juli 2009
Und zwar Rainer. Neun Wochen hat er das Halbmarathontraining mit dem Fitness-Co@ch absolviert. Jetzt ist es geschafft und Rainer ist glücklich und zufrieden. „Die neun Wochen waren schnell vorbei. Es hat mich aber sehr motiviert, Woche für Woche eine neue Herausforderung zu bekommen“ sagt Rainer rückblickend. Dass ihn diese Herausforderung zu Höchstleistungen beflügelt, hat er schon vor einigen Wochen beim Halbmarathon in Dortmund gezeigt. Noch vor Ende seines Trainings ist er eine Zeit von 1:43:03 Stunden gelaufen. Ein paar Wochen zuvor hatte er an diese Traumzeit noch keinen Gedanken verschwendet. Seine Ziele waren Abnehmen, körperliche Fitness steigern, einen Halbmarathon erfolgreich beenden und diesen unter zwei Stunden laufen. „Ich dachte, dass man das gut schaffen kann.“ Mehr als nur gut geschafft! Vom Fitness-Co@ch hätte er dafür wohl Extrapunkte bekommen.
Von wegen zu Ende
Rainer war mit seinem Training so ehrgeizig, dass er auch alle anderen Ziele umsetzen konnte. Acht Kilo sind ihm abhanden gekommen. „Deswegen wollte ich das machen“ sagt er erfreut darüber. Logisch, dass er sich jetzt auch richtig fit fühlt. Und damit das weiterhin so bleibt, ist Rainer noch lange nicht am Ende seines Sporteifers angelangt. Denn der nächste Trainingsplan liegt schon auf dem Tisch. Bei Runner’s World hat er ihn entdeckt – ein Trainingsplan, der auf 1:30 Stunde abzielt. Seine neue Herausforderung! Geplant ist auch schon alles bis ins Detail, denn sein zweites Hobby Sportschießen will er dafür nicht vernachlässigen. „Das Schießtraining werde ich auf die Ruhetage legen und an fünf Tagen gehe ich laufen.“ Sieben Tage Sport die Woche – ein ambitionierter Plan. Den will er am Ende mit zwei weiteren Halbmarathons krönen. Im August steht er in Dortmund an der Startlinie und im Oktober will er in Fleckenberg antreten. „Dort möchte ich dann auch die 1:30 Stunde schaffen. Ich hoffe, dass es klappt.“ Rainer, bei deinen bisherigen Leistungen und deinem Ehrgeiz zweifelt sicher niemand daran. Viel Erfolg!
Mittwoch, 10. Juni 2009
Was Rainer beim Halbmarathon geschafft oder besser gelaufen ist. Jetzt ist sein Wettkampf zwar schon fast zwei Wochen her, aber das Hochgefühl, das er daraus gezogen hat, hält mit Sicherheit noch an. Einen Lauf unter zwei Stunden hatte er sich vorgenommen. Da kann man nur den Hut ziehen, dass daraus eine Zeit von 1:43:03 wurde. Damit ist er als 47ster von 129 Läufern über die Ziellinie in Dortmund gekommen. „Ich habe mich selbst übertroffen, nach nur sechs Wochen Training“ sagt Rainer stolz und gibt zu, dass er den Lauf ohne das Training mit dem Fitness-Co@ch nicht geschafft hätte. Aber nicht nur das Lauftraining hat ihm diesen Erfolg verschafft sondern auch seine Erfahrungen, die er in den letzten Wochen gesammelt hat. So hat sich Rainer auch beim Halbmarathon auf seine Pulsuhr verlassen und sein Lauftempo daran angepasst. „Mit uns sind auch die 10-km-Läufer gestartet und die laufen ja ein ganz anderes Tempo. Da war es gut, dass ich mich an meiner Uhr orientieren konnte.“
Ernährungstipps gesucht
Eine Stunde und vierzig Minuten lautet Rainers nächste Herausforderung. Zwei Wettkämpfe hat er sich dafür auch schon rausgesucht. Allerdings will er sich bis dahin noch intensiv mit dem Thema Ernährung und im besondern mit Essen vorm Wettkampf auseinander setzen. „Ich weiß nicht genau, wie viel, was und vor allem wann ich vor einem Wettkampf essen sollte“ erklärt Rainer seine neue Trainingsaufgabe. Vielleicht hat Sebastian ja einen Rat, denn er hat sich in Vorbereitung auf seinen Marathon eingehend damit beschäftigt. Apropos Marathon, das ist trotz seiner guten Laufleistung kein Thema für Rainer. Durch Sebastians Berichte weiß er, wie viel Training dahinter steckt und dafür fehlt ihm die Zeit. „Dann baue ich lieber den Halbmarathon weiter aus. Das ist eine genauso gute Herausforderung für mich.“ Na dann Rainer, wir sind gespannt, mit welchen Leistungen du uns noch überraschen wirst.
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